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Kommentar von Prof. Dr. Luis E. Navia
Lehrstuhlinhaber am New York Institute of Technology
Präsident der Abteilung für Sozialwissenschaften
Es gibt viele Gegner dieser Theorie, und ihre Gegner sind oftmals unfreundlich bis feindlich. Sie verwenden dabei Bezeichnungen wie "kindisch", "absurd", "pseudowissenschaftlich" und "unmöglich". Angesehende Wissenschaftler gingen sogar so weit und forderten ihre Kollegen und Assistenten auf, diese Theorie als Ganzes zu ignorieren. Aber mein alter Lehrmeister Schopenhauer sagte bereits: "Ignorieren kommt von Unwissenheit!".
Zukünftige Historiker und Anthropologen werden eines Tages mit Schrecken und vielleicht sogar mit ein wenig Humor die Gründe für die wütende Abwehrreaktion aus dem wissenschaftlichen Lager auf diese Theorie untersuchen. Und bis dahin wird auch hoffentlich der mysteriöse Stimulus ausgerottet sein, der Wissenschaftler gegen neue Ideen immer wieder kopflos Sturm laufen lässt. Aber es ist vielfach keine Frage des Verstehens; eine wesentlich grössere Rolle spielen politische, finanzielle und soziale Einflüsse, die automatische Abwehrreaktionen in Gang bringen.
So erging es jeder neuen Idee - sofort war sie mit Opposition konfrontiert. Zum Glück gibt es heute keine Inquisition mehr und die Verbrennungen sind längst abgeschafft. Aber es haben sich wesentlich feinere Unterdrückungsmethoden ausgebreitet: Spott und Verunglimpfung, die manchmal so wirksam sind wie Schafotte und Inquisition.
In einer Welt, die sich immer wieder der Offenheit und Liberalität rühmt, mussten wir schmerzhaft erkennen, dass wissenschaftlicher Dogmatismus und akademische Arroganz mit Sicherheit Anzeichen einer geistigen Sterilität sind. Keine schöne Erkenntnis! Anstatt zu verurteilen sollten wir im weiten Feld der Forschung Toleranz walten lassen. Anstatt sich päpstlich zu gebärden und sich für unfehlbar zu halten, sollten wir uns eifrig um neue Visionen, sprich Theorien, bemühen; neue Theorien über die Welt, über die Menschheit und über unsere Vergangenheit.
Ich habe mir all diese Fragen lange durch den Kopf gehen lassen und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Theorie frühgeschichtlicher Kontakte mit ausserirdischen Intelligenzen in genügendem Ausmass den wissenschaftlichen Bedingungen entspricht. Ich sage sogar: diese Hypothese wirft mehr Licht auf die gesammelten Unterlagen menschlicher Frühgeschichte als manche andere erklärende Hypothese.
Mit dieser Theorie haben wir ein aussergewöhnliches Werkzeug in Händen und können so den roten Faden durch das verwirrende Labyrinth der menschlichen Entwicklung auf diesem Planeten erkennen.
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