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Ausschnitt aus einer Rede von Erich von Däniken anlässlich des Weltkongresses der Ancient Astronaut Society in München 1979

Ausschnitt aus einer Rede von Erich von Däniken anlässlich des Weltkongresses der Ancient Astronaut Society in München 1979:

 

Meine Damen and Herren, diesmal habe ich folgendes mit Ihnen vor: Zuerst lade ich Sie ein, doch mal einen Blick in mein Archiv zu werfen. Sicher werden Sie sich fragen: Wie sieht's da aus? Was archiviert dieser Däniken eigentlich? Wieviel Dokumente gibt's? Mit wem korrespondiert er?

Dann muß ich Ihnen demonstrieren, wie von einzelnen Medien die Öffentlichkeit für dumm verkauft wird. Und schließlich möchte ich Ihnen zeigen, daß der Beweis für unsere Theorie längst erbracht ist.

Doch nun schön der Reihe nach: Ich wohne in Feldbrunnen. Das ist ein ganz kleines Nest mit nur ein paar Häusern and liegt am Stadtrand der Kantonshauptstadt Solothurn. Solothurn wiederum ist ungefähr 30 Kilometer von Bern entfernt. In der Baselstraße 10 befindet sich das besagte Archiv.

Das Gehirn dieses Archivs, sozusagen die Schaltzentrale, besteht aus einigen tausend kleinen Schubladen, die alle eine Nummer haben. Wie findet man zur richtigen Schublade und zur richtigen Nummer? Dafür gibt es eine eigene Kartothek, die eine Vielzahl von Täfelchen umfaßt, wobei jedes Täfelchen durchschnittlich 30 Angaben enthält. Die ganze Kartothek besteht zur Zeit aus 2114 solcher Karten á 30 Angaben, das entspricht 63.420 archivierten Dokumenten.

Ohne diese systematische Ordnung könnte ich heute gar nicht mehr arbeiten. Der Informationsfluß aus der ganzen Welt ist derart umfangreich geworden, daß es nur noch so geht und nicht mehr wie früher nach dem Karton- oder Pappschachtel-System.

In der Kartothek gibt es eine Abteilung mit rot beschrifteten Kärtchen, die sich auf Fotografien beziehen. Wesentlich wichtiger jedoch sind die blauen Täfelchen - sie verweisen auf die Fihnnegative. Fotografien kann man verlieren, verschenken, sie können kaputtgehen - man braucht dann die Negative, um sie nachzumachen. Diese Filmstreifen sind in Begriffe wie "Felszeichnungen", "Dokumente", "Monumente", "Skulpturen" usw. untergliedert. In meinem Archiv sind ziemlich genau 14.300 Filmnegative registriert.

Den größten Teil aber machen die gelben Karten aus: Damit sind Dokumente aller Art gemeint, die für unsere Arbeit unerläßlich sind. Sie werden hier mit ihren jeweiligen Querverbindungen registriert and abgelegt. Wir archivieren übrigens in vier Sprachen. Den Großteil natürlich in Deutsch, dann aber auch in Englisch, Spanisch and Italienisch.

Und schließlich die Korrespondenz. Zur Zeit stehen wir mit 468 Professoren aus aller Welt in Verbindung. Dazu kommen sporadisch drei bis fünftausend Interessierte aller Art. Die Gesamtsumme aller seit 1968 beantworteten Briefe liegt bei ca. 40.000. Insgesamt sind aber rund 70.000 Schreiben bei uns eingetrudelt, dies bedeutet, daß etwa 30.000 nicht direkt beantwortet wurden Wir konnten einfach nicht - aus Überlastung. Diesen Briefschreibern haben wir meistens einen vorgedruckten Brief zusenden müssen. Überlegen Sie nur: Ich bin oft 250 Tage im Jahr nicht zu Hause, und wenn ich heimkomme, liegen da ganze Wäschekörbe voller Briefe. Alle bereits schön geöffnet and sortiert. Deshalb ist es oftmals einfach nicht möglich, in der gerechten Frist zu antworten.

Die meisten dieser 70.000 Briefe sind vom Inhalt her tatsächlich sehr positiv. Aber es gibt auch unerfreuliche Schreiber, einige drohen mir sogar. Dafür habe ich dann eine extra Abteilung im Archiv: die Drohbriefschublade. „Der Erzengel Michael wird Sie mit dem Schwert durchbohren, wenn Sie so weitermachen!" hat mir einer geschrieben. Ein anderer meinte ganz kurz: „Nun fahren Sie endlich zur Hölle!" Ich bin seiner Aufforderung bis heute nicht gefolgt.

Ein Kapitel für sich ist schließlich die Presse. In diesem Archiv sind bis heute knapp 45.000 Presseausschnitte registriert. Da das Ausschnittbüro mich lediglich mit deutschen and angelsächsischen Veröffentlichungen beliefert, dürfte die Gesamtzahl weltweit eher über als unter 100.000 liegen.

45.000 Ausschnitte! Was ist da alles zusammengeschrieben worden! Wieviel Unsinn, wieviel Wahrheit! Über das Positive freut man sich natürlich, man ist geschmeichelt, gebauchpinselt; über das Negative kann man sich ärgern. Und natürlich ergeht's mir wie Ihnen: Ich frage mich auch oft, wie denn eigentlich diese negativen Pressemeldungen zustande kommen - speziell dann, wenn's in einem Land längere Zeit durch die Bank negativ klingt.

Dafür gibt es eine Reihe von Gründen:

Meine Bücher sind keine wissenschaftlichen Schriften. In voller Absicht habe ich diese Bücher populär gehalten and sie nicht in wissenschaftlicher Manier vorgestellt. Die Bücher sind oft provokativ geschrieben. Und wenn jemand eine Theorie so vorstellt, wie ich es tue, dann soll er ja nicht erwarten, jetzt gleich von der ganzen Welt umarmt, geküßt and hochgejubelt zu werden. Wir leben zum Glück in einer Demokratie, wo die gegenteilige Meinung geachtet wird.

Mir persönlich sind kritische Leser auch lieber als gläubige Anhänger.

(...)

 



Tatjana Ingolds Homepage > Erich von Däniken > EvDs Archiv > EvD-Rede über sein Archiv (1979)


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