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Es gibt eine ganze Reihe von Fragen aus der Paläo-SETI, die eine gezielte Untersuchung mit wissenschaftlichen Methoden bedürfen. EvD hatte jedoch privat nie die Mittel Spezialisten-Teams von Hochschulen an bestimmte Aufgaben zu setzen. In der Vergangenheit hat er vielleicht einzelne C14-Analysen an der ETH-Zürich in Auftrag gegeben - aber nie etwas wirklich grosses. Um grössere Forschungs-Projekte zu realisieren wurde die EvD-Stiftung gegründet. Der Stiftungsrat hat einen Fragen-Katalog zu verschiedenen Paläo-SETI-Themen zusammengestellt. Zukünftig sollen Spezialisten beauftragt werden, diesen Fragen mit wissenschaftlichen Methoden und modernen Messinstrumenten nachzugehen.
Ich weiss aus Insiderkreisen, dass bereits die ersten Forschungen der EvD-Stiftung in Auftrag gegeben wurden. Selbstverständlich werde ich auf dieser Seite informieren, sobald es erste Ergebnisse gibt!
Auch Erich von Dänikens Archiv wurde der Stiftung vermacht. Die Idee ist, dass irgendwann in der Zukunft Interessierte dieses Archiv für Forschungen nutzen können sollen.
Im Jahr 2003 wurde erstmals ein Prospekt über die EvD-Stiftung herausgegeben, der auch im Mystery Park ausliegt. In dem Prospekt wird das Anliegen der EvD-Stiftung folgendermassen erklärt:
Was will die Erich von Däniken Stiftung?
Die Stiftung wurde 1996 von dem Schweizer Schriftsteller und Forscher Erich von Däniken und seiner Gattin Elisabeth von Däniken in Interlaken gegründet. Das Ehepaar hat der Stiftung neben einer Bargeldeinlage einen Teil seines umfangreichen Archives gewidmet. Dazu gehören Bücher, Dias, Filme, Manuskripte, Bilder und mehr. Später sollen weitere Teile dieses Lebenswerkes ebenfalls der Stiftung zukommen. Zweck der Stiftung ist die Erforschung der grossen Rätsel der Welt, insbesondere rätselhafter Relikte vergangener Kulturen. Die Stiftung will Triebfeder sein für Forschungen, die bisher unmöglich schienen. Forschungen, die sich zwar an die Grundregeln des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns halten, ohne sich aber von bestehenden Dogmen oder Paradigmen eingrenzen zu lassen.
Die Stiftung vermittelt Kontakte zwischen Forschern der verschiedensten Wissensgebiete, welche die Absicht haben, im Rahmen von interdisziplinären Projekten Antworten auf die unzähligen Fragen rund um die Menschheitsgeschichte zu suchen. Die Stiftung macht ihre Forschungsresultate und Dokumentationen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und bietet Referate zur Thematik für Schulen und andere Bildungsinstitutionen an. Die Stiftung erteilt und unterstützt Forschungsaufträge, welche die grossen Rätsel dieser Welt ergründen.
Dazu zwei Beispiele:
Das grösste Bilderbuch der Menschheit
450 Kilometer südlich von Perus Hauptstadt Lima liegt die Hochebene von Nazca. Ein US-Wissenschaftler, der 1939 mit einer Sportmaschine über diese Geröllwüste flog, entdeckte per Zufall riesige Figuren und seltsame, pistenähnliche Linien, die das Gelände durchziehen. So zum Beispiel einen 50 Meter grossen Affen mit aufgerolltem Schwanz oder einen Kondor mit einer Flügelspannweite von 110 Metern. Eine andere Gestalt klebt an einem Berghang: ein Mensch, der grüssend die Hand zum Himmel hebt. Sie wird heute «el astronauta» der Astronaut, genannt. Noch eindrucksvoller ist das gigantische, verwirrende Netz aus Tausenden von Linien und Pisten, welche die ganze Region durchziehen. Sie sind bis zu 80 Meter breit und bis zu 23 Kilometer lang. Einige ziehen sich schnurgerade steile Berghänge hinauf. Dazwischen liegen bis zu 800 Meter breite Trapeze und gewaltige, geometrische Zeichnungen. An verschiedenen Stellen wurden die Bergkuppen regelrecht planiert. Eines haben all diese Linien, Pisten und Figuren gemeinsam: sie sind nur aus der Luft erkennbar! Zu welchem Zweck wurden sie erschaffen? Von wem? Wann? Mit welchen Hilfsmitteln? Allein von wissenschaftlicher Seite sind bis heute 14 Theorien rund um die Linien und Figuren von Nazca erstellt worden. Jede hat beachtliche Schwächen. Hier kann die Erich von Däniken Stiftung aktiv werden, indem sie ein etabliertes Forschungsinstitut engagiert, um Analysen durchzuführen, die von der klassischen Archäologie nicht in Auftrag gegeben werden, zum Beispiel Untersuchungen chemischer und physikalischer Art (liegen künstliche Farben im Boden von Nazca? In welcher Tiefe? Sind Strahlungsunterschiede messbar? Bei welcher Art von Strahlung? Ist das Magnetfeld gleichmässig?). So könnte es gelingen, dem Geheimnis des «grössten Bilderbuches der Menschheit» endlich auf die Spur zu kommen.
Die Menhirkolonnen in der Bretagne
Im Norden Frankreichs stehen seit Menschengedenken Tausende von grossen Steinen in Kolonnen. Beim Weiler Kermario sind es 1029 Menhire in Zehnerkolonnen auf einer Länge von über einem Kilometer, bei der kleinen Ortschaft Menec 1099 Menhire, diesmal in Elferkolonnen und auf einer Länge von über einem Kilometer. Bei Kerlescan stehen 540 Steine in Dreizehnerreihen und bei Kerzehro nochmals 1129 Menhire in Zehnerkolonnen. Vor etwa 5800 Jahren müssen insgesamt rund 10‘000 Steine in der Umgebung des heutigen Städtchens Carnac gestanden haben. Der grösste, genannt «le grand Menhir brisé», ist 21 Meter hoch und wiegt 350 Tonnen. Wieso wählten die unbekannten Erbauer Zehner, Elfer und Dreizehnerreihen? Welche Bedeutung haben die mächtigen Einzelmenhire und die Halbkreise am Anfang und am Ende der Steinreihen? Wie ist es möglich, dass Menhire auch über grössere Distanzen und in hügeligem Gelände nach geometrischen Regeln gesetzt worden sind? Regeln, welche nach heutigen Erkenntnissen damals noch kein Mensch kannte? Wer waren die Auftraggeber dieses geometrischen Rätsels? Woher stammten ihre mathematischen Kenntnisse? Wie vermassen sie das Gelände? Wie wurden die Steine transportiert? Wozu diente der Steindschungel einst? Die Erich von Däniken Stiftung will mithelfen, einige dieser Fragen zu beantworten.
Die Erich von Däniken - Stiftung hat bereits erste Aufträge vergeben und in ihrer jungen Geschichte schon erstaunliche Dinge festgestellt. So forschte ein von der EvD-Stiftung finanziertes internationales Forschungsteam aus Wissenschaftlern der HTW-Dresden und Universidad Catolica del Peru (PUCP) mehrere Monate in Nazca. Weitere Wissenschaftler der Geophysik (Prof. Dr. A. Weller der TU Clausthal) sowie der Mineralogie und Geochemie (Prof. Dr. J. Matschullat und Hatzensdorf der TU Bergakademie Freiberg) sorgten für ein wahrhaft interdisziplinäres Team.
Unerwarteter Widerstand kam aus dem Lager der klassischen Archäologie. So untersagte der Bonner Archäologe Dr. Markus Reindel, der seit Jahren in Nazca forscht, dem interdisziplinären Wissenschaftlerteam jede Messung an dem "abgeflachten Berg", einem der interessantesten Forschungsobjekte. Man fragt sich: Warum wird von Seiten der Archäologie diese - durch und durch seriös und wissenschaftlich durchgeführte - Arbeit behindert?
Lesen Sie hier einen Beitrag von Erich von Däniken aus der Zeitschrift SAGENHAFTE ZEITEN über die Ergebnisse der spannenden Forschungen:
Erich von Däniken: In Nazca stimmt etwas nicht!
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Ihr Beitrag
Jetzt ist es wichtig, dass diese Forschung weitergehen kann! Nicht nur in Nazca - auch an anderen rätselhaften Orten der Welt, u.a. in Ägypten. SIE können die Erich von Däniken - Stiftung mit einer Spende unterstützen und so einen Beitrag für die weitere Erforschung der grossen Rätsel dieser Welt leisten. Weitere Informationen wie Sie Gönner der EvD-Stiftung werden können erhalten Sie auf folgender Webseite: www.evdstiftung.ch
Auf dem A.A.S.-Weltkongress 2003 sprach Erich von Däniken über den Zweck der EvD-Stiftung. Kurz warten, bis das Video geladen ist und anschl. auf "Play" drücken, um den Mitschnitt der Rede anzuschauen (benötigt Windows Media Player).
Tatjana Ingolds Homepage > Erich von Däniken > EvD-Stiftung
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