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Fossile die nicht ins gängige Schema passen
In den letzten 200 Jahren wurden viele Funde gemacht, die in kein bekanntes Schema passen. Dazu zählen mysteriöse Artefakte wie dieser Eisenbecher aus Oklahoma (USA), der bei seiner Auffindung in einem Klumpen Kohlegestein eingebettet war. Für Verwunderung sorgen archäologische Relikte, darunter Nägel, Schrauben und Werkzeuge, die im Gestein oder in Kohle eingebettet waren. Die Zuordnung zu einer bestimmten Zeitepoche ist problematisch, da die aufgefundenen Gegenstände an untypischen Orten entdeckt wurden oder sich in zu alten geologischen Erdschichten befanden. Ein besonders auffälliges Beispiel dafür ist dieser eiserne Becher, der bei seiner Auffindung in einem Klumpen Kohlegestein eingebettet war. Eine eidesstattliche Erklärung vom 27. November 1948, die in Sulphur Springs (Arkansas) vom Finder Frank Kennard stammt, bezeugt den ungewöhnlichen Vorfall. In dem Dokument heisst es: "Während ich 1912 für die Municipal Electric Plant (Städtische Elektrische Einrichtung) in Thomas, Oklahoma, arbeitete, stiess ich auf einen soliden Brocken Kohle, der zu gross war, um ihn weiter zu verwenden. Ich brach ihn mit einem Vorschlaghammer auseinander. Dabei fiel dieser eiserne Topf aus dem Innern des Brockens und hinterliess seinen Formabdruck in einem Stück aus Kohle. Jim Stull (Anm.: ein Angestellter der Firma) war Augenzeuge in dem Moment als das Gestein aufgebrochen wurde und sah ebenfalls den Topf herausfallen. Ich versuchte den Ursprung der Kohle herauszufinden und stellte fest, dass sie aus der Oklahoma Mine in Wilburton stammt. Sign. Frank Kennard"
In Kolumbien wurden Knochensegmente gefunden, die in einer über 100 Millionen Jahre alten Steinplatte eingeschlossen sind. Die Knochen vermitteln den Eindruck menschlicher Finger. Ähnliches gilt für einen versteinerten Riesenfinger, der in Texas (USA) ausgegraben wurde, sowie für Reste fossilisierter Früchte aus einem Kloster in Ecuador.
Die Entwicklung des Lebens sei auf der Erde immer schrittweise erfolgt, besagt die Evolutionstheorie und mit ihr das Schulwissen unserer Zeit. Menschliche Lebewesen habe es im Erdmittelalter in der Zeitspanne vor 65 bis 250 Millionen Jahren oder noch früher selbstverständlich nicht gegeben. Wie sind dann aber Fussabdrücke solcher Wesen zu deuten, die man in verschiedenen Teilen der Welt aufgefunden hat? Ein besonderes Kuriosum sind diese versteinerten Schuhsohlenabdrücke, die der Freizeitforscher William Meister 1968 im amerikanischen Bundesstaat Utah entdeckt hat. Die Überraschung liefert ein Detail am inneren Rand auf einer der beiden Fusssohlen. Sie zeigt deutlich einen zertretenen Trilobiten, ein urweltliches Krebstier. Somit scheidet eine ungewohnte Felsbildung als natürlich Ursache aus. Die Verwirrung bleibt: Trilobiten starben vor
mehr als 350 Millionen Jahren aus - folglich müsste der Abdruck älter als 350 Millionen Jahre sein! Ein Ding der Unmöglichkeit, wenn man der bisherigen Evolutionstheorie folgt. Es kann sich nur um eine Fälschung handeln, sagen die Experten. Doch die Abdrücke existieren und können jederzeit überprüft werden
Lassen wir an dieser Stelle noch einmal Erich von Däniken zu Wort kommen, der diesen Schuhabdruck, der auch als "Meister-Print" bezeichnet wird, bereits 1977 in seinem Buch "Beweise" beschrieb:
"Gelobt seien die Außenseiter, die sich ihrem Hobby mit passioniertem Eifer hingeben. William J. Meister ist so ein Mann. Er sammelt Versteinerungen, besonders scharf ist er auf Fossilien von Trilobiten, jene vielfüßigen, hartschaligen Gliedertiere, die sich vor 500 Millionen Jahren in Urozeanen und Sümpfen tummelten. Seit mindestens 440 Millionen Jahren sind die von Mr. Meister begehrten Jagdtrophäen ausgestorben.
Am 3. Juni 1968 hielt sich William Meister mit seiner Frau, seinen beiden Töchtern und dem Ehepaar Francis Shape und dessen beiden Töchtern im Raume von Antelope Springs, 43 Meilen von Delta im Staate Utah, USA, auf. William Meister gab sich, mit einem Hämmerchen bewaffnet, der Suche »seiner« Fossilien hin. An diesem Tag wurde das Mädchenquartett eher fündig als der kundige Sammler, den sie lauthals herbeiriefen, als sie in einem Fels eine Versteinerung zu sehen meinten. Meister sah auf Anhieb nichts. Mehr, um den Mädels eine Freude zu machen, hämmerte er auf die Stelle, die sie ihm zeigten. Plötzlich blätterte eine Felsschicht ab »wie ein offenes Buch«. Als der versierte Sammler die Felstafel in der Hand hielt, begann er an seinen fünf Sinnen zu zweifeln: Er sah Abdrücke menschlicher Füße, und der vorzeitliche Mensch, der diese Spuren hinterließ, hatte Schuhe getragen! Da gab's keine Fersen, Zehen oder Fußgewölbe, statt dessen aber deutliche Kanten spitzzulaufender Schuhe: 32,5 cm lang, 11,25 cm breit und 7,5 cm an den Fersen. Wie bei jedem Fußsohlenabdruck war der Druck des Körpergewichts auf den Untergrund wahrzunehmen: die Hacken hatten einen tieferen Eindruck als die Fußspitzen gemacht.
Wenn Schuhabdrücke auch bisher nicht ins Sortiment des Sammlers gehört hatten, kam er dennoch auch zu seinem besonderen Anliegen: Der linke Fuß hatte mit dem Absatz einen Trilobiten zertreten, dessen Reste zusammen mit den Fußabdrücken versteinert waren. Und mit Trilobiten hatte William Meister ja seine Erfahrungen.
Er trug seinen Fund zu Professor Melvin A. Cook von der Universität Utah, der ihm empfahl, sich an einen Geologen zu wenden: »Ich bin zwar keine Autorität auf dem Gebiet der Fossilien, aber dieser Fund spricht für sich selbst! « Mein Freund Brad Steiger sagte mir, daß der Wunderfund seit 1968 von vielen Wissenschaftlern betrachtet wurde, ohne daß sich einer mit einem klaren Kom, mentar festzulegen gewagt hätte; mindestens aber hätten sich die Geologen bereitgefunden, den fossilen Fund zweifelsfrei ins Kambrium zu datieren. Immerhin. Später wurden übrigens nicht weit von Antelope Springs entfernt zwei weitere Fußabdrücke gefunden. Dort zerquetschte der vorzeitliche Wanderer aber keinen Trilobiten.
Diese Sorte von steinharten Beweisen paßt überhaupt nicht ins Tableau der alleinseligmachenden Lehrmeinung. Ich fürchte, daß Darwins Theorie-immer wieder mit sich selbst und aus sich heraus »bewiesen« - Generationen von Paläontologen und Anthropologen betriebsblind gemacht hat. Die fossilen Funde stehen weit über dem Rang von bloßen Indizien. Sie sind da; man kann sie anfassen, unters Mikroskop legen und ihr Alter mit allen zur Verfügung stehenden chemischen Mixturen testen. Tatsachen nennt man das, was so unübersehbar auf dem Tisch liegt.
Wer kann mir verraten, welche Geisterwesen diese Fußspuren hinterlassen haben? Sicher würde man sich gern auf Geister berufen, wenn sie ins Schema paßten. Geister hinterlassen indes, soweit mir bekannt ist, keine Fußspuren, wenn sie verschwinden. Wer denn tummelte sich hier vor 140 Millionen Jahren zwischen den Dinosaurierstempeln?
Wessen Schuh zertrat hier vor 440 Millionen Jahren (!) einen Trilobiten?
Da es zu jenen fernen Zeiten bewiesenermaßen keine Menschen gegeben hat, können nur andere, aber doch menschenähnliche Wesen sich im Boden verewigt haben. Wie macht man die Delinquenten dingfest?
Wie sag ich's meinem Kinde, wer vor 400 Millionen Jahren irdischer Zeitrechnung auf der Erde mit menschenähnlichen Pedalen einherging? »Götter« waren es, die dem vergleichsweise jungen Sprinter, dem Propheten Hesekiel, den Tip gaben: »Wer Augen hat zu sehen, der sehe!«

Der bekannteste Gegenstand aus der Galerie skurriler erdgeschichtlicher Funde ist der "Hammer aus Texas". Im Juni 1934 wurde im Kimball County in Texas ein seltsames Artefakt gefunden, welches heute im "Creation Evidence Museum" in Glen Rose, Texas zu besichtigen ist und exklusiv für die Ausstellung Unsolved Mysteries nach Europa transportiert wurde. Der sogenannte "Hammer von Texas" gehört seit einigen Jahrzehnten zu den wohl skurrilsten Funden der Erdgeschichte.
Die Familie von Emma Hahn, die ihn im Juni 1934 in London, Texas (Kimball County), bei einer Wanderung zum Llano Uplift fand, feilte am Hammerkopf um zu überprüfen, ob dieser wirklich aus Metall besteht. Die Stelle rostet bis heute nicht.
Zum Zeitpunkt seiner Entdeckung war der Gegenstand komplett von Kalkstein eingeschlossen. Daraus wurde gefolgert, dass der "Hammer" vor der Entstehung des Steinmaterials entstanden ist, zumindest aber das gleiche Alter aufweisen müsste. Dieses Alter wird von Geologen auf mindestens 140 Millionen Jahre geschätzt. Eine urzeitliche Epoche, wo nach gängiger Auffassung noch kein menschliches Leben existierte. Der Kopf des Hammers ist ca. 15 cm lang, sein Durchmesser beträgt etwa 3 cm. Eine Analyse durch das Metallurgische Institut "Batelle Memorial Laboratory" in Ohio, USA, brachte 1989 ein verwirrendes Ergebnis: der metallische Oberteil des Fundstückes ist aus 96,6 % Eisen, 2,6 % Chlor und 0,74 % Schwefel zusammengesetzt. Danach bestünde das Material fast zur Gänze aus reinem Eisen und korrodiert (rostet) nicht.
Es wurden keine eingeschlossenen Blasen etc. gefunden. Die Qualität des Eisens soll auch nach heutigen Maßstäben beeindruckend bis rätselhaft sein, da weitere Beimengungen (wie z.B. bei der heutigen Stahlherstellung benutztes Kupfer, Titan, Mangan, Kobald, Nickel, Wolfram, Vanadium oder Molybdän) oder Verunreinigungen nicht nachgewiesen werden konnten und der Chloranteil ungewöhnlich hoch ist. Erstaunlich ist auch, dass im Hammerkopf keine Spuren von Kohlenstoff gefunden wurden, da Eisenerz aus irdischen Lagerstätten wohl immer mit Kohlenstoff (und diversen anderen Elementen) verunreinigt ist.
Der Autor Dr. Hans-Joachim Zillmer beschreibt den Hammer wie folgt: "Der Hammer weist eine einfache normale Form, fast wie ein in Deutschland üblicher Maurerhammer auf. Der Stiel des antiken Hammers ist kristallin versteinert, sehr hart und in seiner Struktur intakt. Es konnte festgestellt werden, daß der Innenteil teilweise porös in Kohle umgewandelt wurde. Die Kombination von Verkohlung und Versteinerung ist sehr ungewöhnlich, wissenschaftlich nicht zu erklären und mir ist kein ähnliches Fundstück auf der ganzen Welt bekannt. Das Alter von versteinertem Holz wird offiziell auf 100 bis 200 Millionen Jahre geschätzt. Es entsteht, wenn es als Ablagerung überschwemmter Flüsse oder Seen in der Erde lagert. Es wird durch im Wasser aufgelöste Silikate imprägniert, welche z.B. durch Vulkanasche geliefert werden. Diese Stoffe ersetzen den Wasserstoff- und Luftgehalt des Holzes und beginnen mit dem Versteinerungsprozeß durch Verkieselung oder Silifizierung. Dadurch kann sehr hartes Opal oder Quarz entstehen und das Endprodukt ist etwa fünfmal schwerer als das normales Kiefernholz. Nach dieser kurzen Beschreibung des Hammerstiels liegt eigentlich schon klar auf der Hand, daß dieser fossile Hammer echt und alt sein muß! Wer das nicht glauben kann, sollte darlegen, wie man einen versteinerten Holzgriff mit zu porös verwandelter Kohle im Innenteil mit modernen oder auch antiquierten Methoden herstellen kann!"
Da der kuriose Fund allem widerspricht, was zur Zeit in Hinblick auf die Evolution gelehrt wird vermuten Skeptiker, dass dieses Werkzeug einem Bergarbeiter im 19. Jahrhundert verloren ging. Wie der Hammer aber in so kurzer Zeit von Sedimentgestein umschlossen werden konnte, können auch sie nicht erklären.

Einige fossile Rätsel werfen die Frage auf, ob Dinosaurier und Menschen vielleicht zur gleichen Zeit gelebt haben. Neben der Entdeckung versteinerter menschlicher
Fussabdrücke, wurden im Gebiet von Glen Rose eine Reihe solcher abnormer Funde gemacht., die dem konventionellen Lehrbild der Evolutionstheorie widersprechen.
Dieser Abdruck in Kreidestein zeigt eine menschliche Hand mit gespreizten Fingern. Das Artefakt wurde in den gleichen geologischen Schichten gefunden, in denen sonst nur Fährten der Dinosaurier anzutreffen sind.
Der Handabdruck ist erstaunlich gut erhalten und macht spezifische Bestandteile sichtbar: Umrisse vom Daumennagel, Abdrücke des Gewebegeflechts zwischen Daumen und Zeigefinger sowie Details, die der Mittelfinger beim Eindringen in den matschigen Schlamm hinterlassen hat.
Wie aber lässt sich der damit verbundene Widerspruch bei den zeitlichen Datierungen erklären? Wäre es denkbar, dass der Ursprung der Menschheit viel weiter in der Vergangenheit zu suchen ist? Oder umgekehrt: Die Urzeitriesen aus der Kreidezeit später ausstarben als bislang angenommen?

Die jüngste Entdeckung ungewöhnlicher Artefakte stammt aus Kolumbien in Südamerika.
Der an der Universität in Bogota lehrende Industrie-Designer Prof. Jaime Gutierrez hatte vor einigen Jahren diese fossilisierten Hände gefunden, die deutlich die Knochensegmente der Finger erkennen lassen. Sie sind in einem Stein fest verschmolzen.
Das Erstaunliche: Zusammen mit diesen Händen wurden Fossilien und Relikte von Dinosauriern entdeckt, die in geologischen Schichten zwischen 100 und 130 Millionen Jahren angesiedelt sind.
Nach bisherigem Wissensstand scheint es ausgeschlossen, dass im Erdzeitalter der Dinosaurier Menschen existiert hätten. Erst vor 5 bis 7 Millionen Jahren trennten sich laut Abstammungslehre die Wege von Affe und Mensch.
Wie können dann aber solche Versteinerungen menschlicher Hände zustandekommen?
Grösse des Artefakts: 23 cm lang, 35 cm breit und 12 cm hoch
Leihgabe der Sammlung Gutierrez, Bogota

Bei den Objekten in der nächsten Vitrine handelte es sich angeblich um eine ganze Sammlung menschlicher Knochen, Schädelplatten und Schädel, die vor über 20 Jahren in Gesteinsschichten in Pennsylvania (USA) gefunden wurden. Seit damals ist der Journalist Ed Conrad redlich bemüht, Wissenschaftler dafür zu gewinnen, detaillierte Untersuchungen an den Streitobjekten vorzunehmen. Bislang ohne Erfolg. Unsolved Mysteries präsentiert die
ungewöhnlichsten Stücke, darunter Versteinerungen, die an eine Gallenblase, Leber, Finger, Zehen sowie an ein menschliches Unterkiefer und eine Schädeldecke erinnern. All diese Artefakte wurden in einer 280 Millionen Jahre alten Kohleschicht gefunden.
Mich persönlich überzeugten diese Funde nicht wirklich, denn man brauchte schon etwas Phantasie, um menschliche Knochen in den Fundstücken zu sehen. Solange keine weiteren wissenschaftlichen Untersuchungen an den Objekten vorgenommen werden, die bestätigen, dass es sich um menschliche Knochen handelt bleibt ungewiss, um was es sich bei den Objekten wirklich handelt.
Das laut Ausstellungskatalog interessanteste Exponat dieser Sammlung ist ein etwa 500 Kilogramm schwerer Stein, in dessen Oberfläche Konturen sichtbar sind, die einem fossilisierten menschlichen Skelettschädel entsprechen. Den Dimensionen nach müssten er einst zu einem Riesen gehört haben. Das Unbegreifliche ist wieder der Zeitfaktor: Wie kommen Knochen, die von Riesen, Menschen oder Primaten stammen, in eine 280 Millionen Jahre alte Gesteinsschicht?
Mir persönlich sagte auch dieser Fund nicht sonderlich zu - wie bei den anderen Stücken der Kohle-Sammlung von Ed Conrad war ein gehöriges Mass an Phantasie notwendig, um den Schädel in dem Gestein erkennen zu können. Ich bilde hier der Vollständigkeit halber trotzdem ein Foto des Exponats ab.
Ed Conrad, der Eigentümer dieser Sammlung, hielt übrigens beim 1. World Mystery Forum im Mystery Park einen Vortrag mit dem Titel: "Der Mensch ist so alt wie die Kohle." Bilder von dem World Mystery Forum befinden sich ebenfalls auf dieser Webseite unter "A.A.S.-Fotos".

Das "Creation Evidences Museum" erwarb Mitte der achtziger Jahre diesen Stein, bei dem es sich nach Aussage eines Berichts von David Lines um einen versteinerten menschlichen Finger handelt. Er wurde von einem Grundbesitzer an einer Stelle gefunden, wo Kies für den Straßenbau von der Cretaceous Walnut Formation des Commanche Peak Kalkstein abgebaut wurde.
Er besteht aus dem gleichen Kalksteinmaterial wie die in diesem Gebiet vorkommenden Gesteinsschichten.
CT-Scans des Artefakts haben gezeigt, dass man keinen Unterschied im Vergleich zu dem Finger einer lebenden Person erkennen kann. Der Fingernagel ist komplett erhalten. Auffallend ist allerdings, dass die Versteinerung etwa 20 Prozent über der Grösse heutiger Durchschnittswerte liegt. Der Finger ist 7 Zentimeter lang und 1,8 Zentimeter breit.
Das einzigartige an diesem Fund ist seine innere Struktur. Bei Untersuchungen wurden nicht nur die ursprünglichen Knochen, sondern ebenso das Knochenmark sowie die äussere Hautschicht nachgewiesen. Das Knochenmark wurde durch natürliche Mineralien während der Einbettung in das weiche Bodenmaterial ersetzt. Ein Prozess, der sehr plötzlich stattgefunden haben muss, da sonst eine Zersetzung des Gewebes eingetreten wäre.

Ein weiteres interessantes Artefakt, was die gängige Lehrmeinung zur Evolution in Frage zu stellen scheint, ist der sogenannte "Burdick Print".
Bei Laetioli (Tansania) fand Mary Leakey 1976 Fussspuren des Australopithecus. Sie sind in vulkanischer Asche eingedrückt und entstanden vor etwa 3,5 Millionen Jahren. Sie gelten gemäss der traditionellen Weltanschauung als die ältesten Fussspuren des Vormenschen.
Im krassen Widerspruch dazu stehen Fossilienfunde, die - wenn es sich um authentische Abdrücke handelt - die Existenz des Menschen um Jahrmillionen vorverlegen. Entdeckungen dieser Art wurden weltweit gemacht, besonders am Paluxy River in Texas. Eine Springflut im Jahr 1908 riss Kalkgestein teilweise auf und legte Fussabdrücke frei. Das Ungewöhnliche: neben zahlreichen Saurierfährten kamen in den gleichen geologischen Schichten auch Spuren zum Vorschein, die an menschliche Fussabdrücke erinnern. Laut Evolutionstheorie trennen die Lebzeiten dieser Lebewesen Hunderte von Millionen Jahren.
Paläontologen vermuten, dass auch die menschlichen Abdrücke von Sauriern stammen. Die ursprünglichen Krallenabdrücke der Riesenechsen seien durch Schlamm zugedeckt worden und hätten schliesslich eine menschenähnliche Fussform angenommen.
Andere Forscher halten dem entgegen, dass es eine Reihe von Spuren gibt, die deutlich alle fünf Zehen eines Menschen erkennen lassen. Eines dieser Exemplare ist unter der Bezeichnung "Burdick Print" bekannt.
In wissenschaftlichen Fachkreisen zählt dieser menschliche Fussabdruck als "eindeutige Fälschung", da der Abdruck allzu deutlich mit den typischen Merkmalen eines menschlichen Fusses übereinstimmt.
Im Jahre 1990 durchgeführte Untersuchungen durch den Geologen Dr. Don Patton brachten ein anderes Ergebnis. Nachdem man das Gestein in vier Sektionsschnitte im Zehen- und Fersenbereich zerlegte, zeigten Detailaufnahmen aus dem Schnitt, wie der ursprüngliche Schlamm um die Zehen geflossen war. Eine Fälschug durch eine steinmetzmässige Bearbeitung gilt daher als unwahrscheinlich.
Gefunden wurde der Burdick-Fussabdruck um 1940 im Bereich des Paluxy River in Texas, USA. Zu den beiden Fotos rechts: das obere zeigt Dr. Carl Baugh, Direktor des Creation Evidence Museums in Glen Rose, Texas während seines Vortrags beim 1. World Mystery Forum. Im Hintergrund sieht man den Burdick-Print. Das untere Bild zeigt das Original, aufgenommen in der Ausstellung Unsolved Mysteries. Leider wurde der Abdruck nicht aufgestellt, denn nur die Draufsicht von oben zeigt die charakteristischen Merkmale des Fussabdrucks.

Alle Völker berichten in ihren Mythen von Riesen mit übermenschlicher Kraft. Die meisten Wissenschaftler bezweifeln, dass es dafür reale Grundlagen gibt. Heute wissen wir, dass fehlgedeutete Tierfossilien die eine oder andere Riesenlegende entstehen ließ. Anderseits existieren fossile Funde und riesige versteinerte Fußabdrücke, die man nicht länger ignorieren kann. Riesen sind auch in der Evolutionsgeschichte belegt. Der 3 Meter große Riesenaffe Giganthopiticus war ein solches Exemplar. Zwar kein Mensch, aber ein Zweibeiner. Warum er vor rund 200.000 Jahren verschwand wissen wir nicht. Einen Beleg, der auf die Existenz einer frühen unbekannten Riesenrasse hinweisen könnte, stammt aus Ecuador. Im Vermächtnis des verstorbenen Pater Carlos Vaca fand sich eine Sammlung von riesigen Knochen. Anatomen konnten einen als menschlichen Hinterkopf- knochen identifizieren. Was nicht dazu passt ist die Größe: Er müsste einem Menschen oder Primaten gehört haben, der zu Lebzeiten unfassbare 7,50 Meter groß gewesen war. Für den Mystery Park wurde exklusiv ein hypothetischer Rekonstruktionsversuch unternommen.
Starben vor 65 Millionen Jahren mit einer gewaltigen Klimakatastrophe nicht nur die Dinosaurier aus, sondem auch die Riesen?
Lesen Sie hier die Einführungsrede über das Thema "Riesen" von Erich von Däniken zur Unsolved Mysteries Ausstellung

Diese Schautafel in der Ausstellung zeigt einen Riesen-Fussabdruck

Modell eines Riesen
Alle abgebildeten Fotos: (c) Tatjana Ingold
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