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Die Ruinenstätte Tikal liegt im heutigen Guatemala und zählt zu den grössten und ältesten Mayastätten. Ihre Anfänge reichen bis ca. 900 v. Chr. zurück. Bislang hat man auf einer Fläche von 16 qkm rund 3000 Bauwerke lokalisiert. Doch dies war lediglich ein Fünftel der Gesamtfläche, die Tikal in seiner Blütezeit zwischen 400 und 800 n. Chr. besass. Ein Faktum, dass im Zusammenhang mit Tikal sehr merkwürdig stimmt, ist die Lokalisation der Stadt. In Tikal gibt es nirgends Wasser! Der nächste See ist der 40 km entfernte Peten Itza See. Es muss die Frage auftauchen, wenn man plant eine gigantische Stadt zu bauen, in der einst 70.000 Menschen leben werden - warum baut man dann nicht am Wasser. Was war so zwingend wichtig an diesem Ort, dass ausgerechnet dort die Tempel und Pyramiden errichtet werden mussten?
Von einem kleinen Jadeplättchen, das in Tikal gefunden wurde und sich heute im Museum von Leyden (NL) befindet konnten 15 Mayaschriftzeichen entziffert werden. Darauf heisst es: "Hier liess sich hernieder der Herrscher der Himmelsfamilie." Was für ein Herrscher? Von was für einer Himmelsfamilie? Im 20. Jahrhundert gab es an mehren Orten auf der Welt sogenannte Marienerscheinungen - und bald darauf bildete sich genau an der Stelle, wo sich die Erscheinung abgespielt haben soll ein Wallfahrtsort, auf dem zumeist später eine Kirche errichtet wurde. War es in Tikal ähnlich?
Ist in Tikal vielleicht auch irgendwer von irgendeiner "Himmelsfamilie herniedergestiegen und war das der Grund warum man ausgerechnet an diesem unmögichen Ort bauen musste? Wie könnte dieser Himmelsherrscher ausgesehen haben? Antwort bieten vielleicht einige rätselhafte Stelen, die man in Tikal gefunden hat. Ich denke zum Beispiel an die "prä-klassische Stele von Tikal".

Im Museum von Tikal steht eine Stele, die den Betrachter in ganz besonderer Weise fasziniert. Leider ist der obere Teil abgeschlagen, aber das was zu sehen ist, spricht für sich! Man erkennt die Brust mit zwei angewinkelten Ellbogen. Die Hände scheinen Daumenhandschuhe zu tragen. An den Handgelenken befinden sich breite Manchetten.
In der Mitte der Stele sieht man nach Lehrmeinung das Rückenmark. Hier sollte man schon aufhorchen: seit wann sieht man ein Rückenmark? Schauen wir doch mal genauer hin: was man erkennt ist eine Art Schlauch, der aus mehreren Gliedern zu bestehen scheint, von oben nach unten führt, dann einen Bogen macht und in ein kanisterähnliches Gebilde mündet. Es ist ganz, ganz sicher kein Rückenmark!
Weitere Aufmerksamkeit verdienen die Schuhe. Normalerweise trugen die Maya Sandalen - die Figur auf der Stele hat Schuhwerke an, die ganz und gar unüblich sind! Auch aus den Schuhen scheint eine Art Schlauch herauszuführen. Was wollte uns der Künstler damit sagen?
Zeigt die Stele einen "Herrscher der Himmelsfamilie", wie er auf der Jadeplatte im Museum von Leyden erwähnt wird? Haben wir es vielleicht mit missverstandener Technologie zu tun?

An der "Finca de los Illusiones" in Guatemala befindet sich dieses Prunkstück der Paläo-SETI-Theorie. Es handelt sich um eine Stele von 2,54 m Höhe und 1,47 m Breite, die von nur ganz wenigen Touristen besucht wird, da sie abseits der grossen Ausgrabungsstätten zu finden ist.
In Paläo-SETI-Kreisen läuft die Stele unter "missverstandener Technologie". Auf ihr sei ein Maya-Gott zu sehen, der einen Helm trägt, von dem aus ein Schlauch zu einem tankähnlichen Gebilde auf dem Rücken führt. Der Filter vor dem Mund (ähnlich wie bei einer Gasmaske unserer Tage) wurde von dem Steinmetz mit dem verglichen, was er aus der Natur kennt - so wurde aus einem Filter eine Tierschnauze.
Nach offizieller Lesart in der Archäologie stellt die Stele einen Mayaballspieler dar. Das tankähnliche Gebilde auf dem Rücken mit dem Schlauch soll ein "Opossum" (Beutelratte) sein.
Lesen Sie hier eine ausführliche Schilderung von Erich von Däniken zur Stele von El Baul!

Der Archäologe Dr. Alberto Ruz Lhuillier entdeckte 1949 auf der obersten Plattform des Tempels der Inschriften eine erhöhte Fuge im Boden und ein Rechteck, in dem zwölf Löcher in Zweierformationen nebeneinander lagen. Dr. Ruz liess Hebel heranschaffen und die grosse Bodenplatte hinweg hieven. Darunter befand sich eine lange Treppe, die tief ins Innere der Pyramide führt. Zum Schrecken des Archäologen war diese jedoch bis oben hin mit Schutt und Steinbrocken aufgefüllt. Niemand konnte hinein. Irgendwer schien etwas verstecken und unzugänglich machen zu wollen. Dr. Ruz liess sich nicht beirren: zweieinhalb Jahre dauerten die Freilegungsarbeiten. Dann endlich -man befand sich bereits drei Meter unter der Pyramide- kam eine dreieckige Steintür zum Vorschein.
Dahinter entdeckte Lhuillier einen Raum, in dem von der Decke "ganze Vorhänge von Stalaktiten hingen, als ob es dicke, tropfende Kerzen wären." Lhuillier liess alle Tropfsteine wegschlagen und die Aufmerksamkeit der Ausgräber wurde auf eine mächtige Steinplatte gelenkt: 3,80 m lang und 2,20 m breit. Dieser Monolith wiegt schätzungsweise neun Tonnen! Obschon die Platte und die unterirdische Krypta offiziell auf Anfang des 7. Jhd. n. Chr. datiert werden, sind Zweifel an der Datierung angebracht. Die "Vorhänge von dicken Stalaktiten" lassen auf ein sehr hohes Alter der Krypta schliessen. Leider ist nicht ein einziger dieser Tropfsteine aufgehoben worden, sonst hätte man ausser den Daten auf der Platte einen zweiten Anhaltspunkt für das Alter der Krypta.
Über das, was auf der Grabplatte zu sehen ist, scheiden sich die Geister! Da liest man von einem "Maya-Jüngling", der auf einem Opferaltar sitze oder in den geöffneten Rachen eines mythologischen Urmonsters falle oder vom Maisgott, aus dessen Bauch das neue Leben in Form eines stilisierten Maiskolbens wächst. Ausserdem wird viel mit Phrasen und Symbolik argumentiert. So erfährt man vom "abgebrochenen Rattenschwanz" oder von einem ominösen "Lebenskreuz" (was auch immer das sein soll). Ich muss zugeben, dass mich keine einzige der offiziellen Lesarten wirklich überzeugt hat. Was man definitiv erkennt, ist ein Mensch, der in der Mitte der Platte in einer sehr merkwürdigen Haltung sitzt. Fast, wie auf einem Motorrad! Erich von Däniken hat die Platte folgendermassen interpretiert: "Ich erkenne nach wie vor so etwas wie einen Auspuff, aus dem Feuer, Gase oder meinetwegen heisse Luft entströmt. Dann folgt eine Art Schlitten oder Kapsel und mitten darin die menschliche Gestalt. Sie ist vornübergeneigt und bedient mit beiden Händen irgendwelche Geräte (...). Es dürfte alles in allem die prächtigste in Stein gemeisselte Darstellung eines fliegenden Lehrmeisters sein, die mir je unter die Augen gekommen ist."
Beweisen lässt sich diese Behauptung keineswegs. Aber zumindest sieht es so aus, wie... Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, das der Häuptling der Hopi-Indianer aus Arizona, White Bear, berichtet, dass sein Volk vor langer Zeit in Palenque von den Kachinas unterwiesen worden sei. Die Kachinas, so White Bear, seien körperliche Wesen, die mit Raumschiffen von dem weit entfernten Planeten Tóonáotakha zur Erde geflogen seien. Soweit der Indianerhäuptling. Was wäre, wenn einer der Lehrlinge seinem himmlischen Lehrmeister nach dem Schulunterricht gefolgt wäre und gesehen hätte, wie dieser in ein Ein-Mann-Gefährt steigt und davon fliegt? Das wäre sicher ein so eindrucksvolles Erlebnis, dass er es in den grössten Stein, den er auftreiben kann meisselt! Und was würde man darauf erkennen? Sicherlich nicht eine Raumschiffdarstellungen im Stil einer Perry Rhodan Risszeichnungen! Alle komplizierten Vorgänge würden stilisiert und vereinfacht als missverstandene Technologie in die Gravur auf dem Stein miteinfliessen. Nichts anderes sehen wir auf der Platte von Palenque...

Villahermosa in Mexiko ist eine unspektakuläre Stadt, die mit der Ölindustrie gewachsen ist. Für den Besucher bietet es nicht viel - mit Ausnahme eines phantastischen Freiluftmuseums, in dem mehrere Monolithen aus der Olmekenzeit inmitten eines kleinen Stück Urwalds präsentiert werden. Dort befinden sich einige sensationelle Reliefs!
Auf einenm dieser Monolithe erkennt man einen "Gott", der vom Himmel zur Erde herniederzuschweben scheint. Vergleiche mit Körperhaltungen der Astronauten im schwerelosen Raum ergaben verblüffende Übereinstimmungen. Muss man noch erwähnen, dass auch dieser "Gott" eine Art Helm zu tragen scheint? Leider verwittert die Stele immer mehr, da sie in dem Freilichtmuseum schutlos der Witterung ausgesetzt ist. So konnte man auf älteren Fotos noch mehr aufschlussreiche Details erkennen.
Sehen Sie hier einen Filmbeitrag über Erich von Däniken im La Venta Park in Villahermosa (nur für User mit Premium-Zugang)

Im Olmekenpark "La Venta" bei Villahermosa in Mexiko steht der sogenannte Drachenmonolith. Darauf sieht man eine menschliche Gestalt mit einem Helm innerhalb eines Drachens oder einer Schlange sitzen. (An dieser Stelle sei angemerkt dass Gott Kukulkan ja oft als "fliegende Schlange" dargestellt wurde). Die Gestalt trägt einen Helm und bedient mit der linken Hand einen Stab (Hebel?). Über dem Kopf hängt ein viereckiger Kasten. Handelt es sich bei der Darstellung möglicherweise um missverstandene Technologie? Wollten die Menschen mit dem feuerspeienden Ungeheuer möglicherweise ein Fluggerät darstellen?
Mir als Globetrotter fällt noch die "Tasche" auf, welche die Gestalt in ihrer rechten Hand hält. Irgendwie wirkt dies deplaziert. Aber genau die gleiche Handhaltung und eine identische Tasche tragen viele Reliefs aus dem sumerischen Raum.

Chichen Itzá ist die meistbesuchteste Maya-Stätte Yucatans. Im Zentrum der Kultbauten steht, 30 Meter hoch, die Pyramide des Kukulcán. Sie ist ein steinerner Kalender. An jeder ihrer vier Seiten führen 91 Stufen hinauf. Oben befindet sich eine letzte Stufe, die zur Pyramidenplattform führt. 4 x 91 + 1 = 365, die Summe der Tage eines Jahres. Der genialste Effekt, der den Erbauern der Pyramide gelungen ist, ist folgender: Jedes Jahr am 21. März zu Frühlingsbeginn und am 21. September zu Herbstbeginn ereignet sich ein gewaltiges Schauspiel aus Licht und Schatten am Treppenrand einer Seite des Bauwerks. Der Treppenrand stellt die fliegende Schlange, Gott Kukulkan, dar. Wenn am 21. März die Sonne untergeht entsteht ein Band aus Licht und Schatten auf der Schlange, welches sich, um so tiefer die Sonne sinkt, vom Himmel zur Erde hinab zu schlängeln scheint. Im Herbst wiederholt sich das ganze an der gegenüberliegenden Pyramidenfront und die Schlange kriecht wieder nach oben. Was wollten die Erbauer mit diesem Geniestreich ausdrücken? Eine Botschaft in Stein? Ging es darum, dieselbe Botschaft, die durch die "Voladores" in lebendiger Form erhalten wird auch noch in Stein in Form eines gewaltigen Schauspiels aus Licht und Schatten zu übermitteln? Wollten die alten Maya damit ausdrücken, dass Gott Kukulkán aus dem Kosmos zur Erde herab kam, einige Zeit bei den Menschen verweilte und sich später wieder in seine Sternenheimat zurückzog? Er gab das Versprechen eines fernen Tages wiederzukehren. Haben die Architekten, damit dieses Wissen nicht verloren geht, es auch in ihre heiligen Bauwerke einfliessen lassen? Oder ist all das nur eine Spekulation?
Schlagen wir nach im heiligen Buch "Chilam Balam", der Bibel der Maya. Dort steht geschrieben: "Sie stiegen von der Strasse der Sterne hernieder ... Sie sprachen die magische Sprache der Sterne des Himmels. Ihr Zeichen ist unsere Gewissheit, dass sie vom Himmel kamen. Und wenn sie wieder herniedersteigen, werden sie neu ordnen, was sie einst schufen!"
Mehr unter:
EvD: Die "Himmelsschlange" - eine Spur der Götter

Copan ist die bedeutenste Maya-Ruinenstätte von Honduras. Die einst völlig vom Urwald überwucherten Ruinen wurden 1839 entdeckt. Seit 100 Jahre später mit den Ausgrabungen begonnen wurde, sind 38 Stelen mit Höhen von durchschnittlich vier Metern und Breiten von anderthalb Metern, alle mit reichen Stuckreliefs, freigelegt worden.
Ein Grossteil der Stelen ähnelt auf frappante Weise den vielen Götterdarstellungen im asiatischen Raum, insbesondere denen von Kambodscha und Indien. Unser Reiseleiter, Mario Gigandet, erwähnte, dass er schon indische Besuchergruppen durch Copan geführt habe, die beim Anblick der Stelen beinahe ausgeflippt wären, so sehr erinnerten sie einige an ihre eigenen 20.000 km entfernten Götterdarstellungen.
Neben vielem anderen sind vor allem die seltsamen Kästen interessant, die alle Stelen vor der Brust tragen. Bei manchen Reliefs lassen sich noch die Schulterriemen erkennen, mit denen die Geräte vor der Brust befestigt wurden. Brustpanzer? Schilde? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht, denn auf einigen Stelen scheinen die dargestellten "Herrscher" eine Art Tastatur oder Knöpfe darauf zu bedienen. Missverstandene Technologie?

Ricardo Agurcia, der Direktor der Ausgrabungen des Copan-Projektes, entdeckte 1992 einen unterirdischen Tempel unter dem "Templo Nr. 16" in Copan. Diesen Tempel nennt man Rosalila. An den Tempelwänden hingen die Masken von Götter- und Menschengesichtern sowie die über zwei Meter grosse Maske des obersten Vogelgottes. Schliesslich entdeckte man einen Schacht, der noch tiefer führte. Die Ausgräber glaubten auf das Grab des Dynastiegründers Yax K' uk' Mo gestossen zu sein. Doch kein Ausgräber konnte das Grab betreten: es war randvoll mit hochgiftigem Quecksilber! Das mit Quecksilber gefüllte Grab in Copan ist übrigens kein Einzelfall. Im Grab des chinesischen Kaisers Qin Shi Huangdi in der Nähe von Xian fand man mehrere nachgebildete Flüsse, die wasserdicht abgeschottet unter einer Lehmschicht begraben lagen. Alle Flüsse waren aus Quecksilber! Was ist der Grund, dass man weltweit in Gräbern grosse Mengen hochgiftiges Quecksilber findet?
Was war so wichtig, so bedeutungsvoll an diesem Metall, dass wenn man seine Dämpfe einatmet sogar tödlich sein kann? Vielleicht liefern die ältesten Texte der Menschheit eine Antwort: In altindischen Texten (Mahabharata und Ramayana) werden immer wieder fliegende Fahrzeuge und Wagen am Firmament (heute würden wir sagen: Flugzeugen) beschrieben. Diese hiessen im Alten Indien "Vimanas". Folgt man den Angaben der altindischen Texte, so wurde Quecksilber als Treibstoff benutzt, der im Vimana entweder in einem Behälter aus Eisen, einem Krug oder einem Behälter aus Glimmer transportiert wurde. Gibt es möglicherweise einen Zusammenhang zu den "Quecksilbergräbern"?

Teotihuacan gilt als die älteste Stadt auf dem amerikanischen Kontinent. Ihre Anfänge werden auf 1000 v. Chr. geschätzt. Niemand weiss, von welchem Volk diese eindrucksvolle Anlage errichtet wurde. Zur Zeit der Azteken lag Teotihuacan bereits in Trümmern. Die Hauptachse der Anlage wird durch die rund 3 km lange und 40 m breite "Strasse der Toten" gebildet. Auf beiden Strassenseiten stehen grössere und kleinere Pyramiden. Am Ende des "Prachtboulevards" thront die Mondpyramide mit einer Grundfläche von 150 x 200 m! Die Strasse verläuft von Süd nach Nord (mit 17° östlicher Abweichung, wie fast alle antiken mesoamerikanischen Anlagen). Wenn man vom Süden der Strasse nach Norden Richtung Mondpyramde blickt, so erscheint einem die Strasse als eine beinahe endlose Treppe, die am Ende mit der Pyramide verschmilzt. Ganz anders scheint es jedoch, wenn man am Nordende der Strasse auf die Mondpyramdie klettert und nun Richtung Süden blickt. Jetzt scheinen alle Treppestufen verschwunden und man sieht einen 40 Meter breiten Prachtboulevard!
Erich von Däniken merkte dazu an: "Jeder heutige Strassenvermesser kann ein Lied davon singen, wie schwierig es ist, eine Drei-Kilometer-Strecke in einer Weise zu vermessen, dass in regelmässigen Abständen alle paar Meter einige Stufen und eine Plattform durch erneute Stufen und eine weitere Plattform abgelöst werden, wobei das ganze Stufen- und Plattformenspiel am Ende der Strecke mit einer riesigen Pyramide verschmelzen muss. Keine Stufe, keine Plattform, kein Zwischenraum durfte von der Norm abweichen. Was für eine Leistung, für ein Volk, das die angeblich älteste Stadt Amerikas baute. Aber es scheint hier wie so oft an anderen Orten der Welt auch: um so älter die Bauwerke sind, desto perfekter scheinen sie geplant und errichtet worden zu sein.
Sehen Sie hier einen Filmausschnitt, in dem Erich von Däniken über die Rätsel in Teotihuacan berichtet.


Teotihuacan bietet noch ein weiteres Rätsel. In der Nähe der Sonnenpyramide entdeckte man unterirdische Räume, welche für die Touristen nicht zugänglich sind. Sie erfahren noch nichteinmal davon! Das Rätselhafte an den Räumen ist, dass ihre Decke mit einer 15 cm dicken Glimmerschicht isoliert wurde. Glimmer hat einige bemerkenswerte Eigenschaften: er ist hitzefest bis zu 800 °C und auch abrupte Temperaturschwankungen machen ihm nichts aus. Glimmer ist immun gegen alle organischen Säuren. Zudem ist er ein extremer elektrischer Isolator.
Wer gab den Befehl einen Raum mit Glimmer zu isolieren? Wohl nur jemand, der von den Multieigenschaften dieses Materials gewusst hat. Und noch etwas: Aus einem dieser unterirdischen Räume verläuft ein mit Glimmer isoliertes Rohr. Wo führt es hin? Welchem Zweck diente es? Die Fachwelt hüllt sich darüber in Schweigen, man möchte über dieses Thema nicht sprechen. Große Vorkommen von Glimmer sind übrigens nur in Indien, Madagaskar, Südafrika, Brasilien den USA und in Rußland zu finden. Bei den verbauten Mengen muss das Material importiert worden sein. Die Fragen bleiben: Wozu wurde dieser Raum isoliert und von wo stammt der Glimmer?
Lesen Sie hier, was Erich von Däniken über die Glimmerkammer schreibt!

Tulum ist die einzige Mayastätte, die direkt am Meer liegt. Aufgrund ihrer guten Erreichbarkeit von Cancun aus (und ihres Strandes) zählt sie zu den häufigsten von Touristen besuchten Mayastätten. In "Der Tag, an dem die Götter kamen" schreibt EvD über Tulum: "Hauptheiligtum war der Tempel des geflügelten, herniederfahrenden Gottes, den die moderne Archäologie zum Bienengott "ah muzen cab" deklassierte.
Kunstvolle Stuckdarstellungen zeigen an vielen Gebäuden denn auch alles andere als einen emsigen Honigsammler - nämlich ein vom Himmel herabfliegendes Wesen mit durchaus menschlichem Gesicht., es scheint bäuchlings talwärts zu rasen; seine gespreizten Arme sind angewinkelt und in seine Fäuste würden Steuerknüppel passen. Dass der göttliche Honigsammler Overall und Sturzhelm trägt macht das Rätsel komplett."

Man findet sie in fast allen Museen: Götterfiguren. Die Menschen vergangener Hochkulturen stellten sich ihre "Götter" sehr menschlich vor. Was mir auffiel, ist, dass an einem Grossteil der "Götterfiguren" durchaus technische Attribute zu erkennen sind. Es gibt Figuren, bei denen Schläuche in Kanister führen (El Baul), es gibt "Götterfiguren", die moderne Anzüge zu tragen scheinen, einige scheinen eine Art "Antenne" auf dem Kopf zu haben und sehr, sehr viele vermeintliche "Götterfiguren" zeichnen sich durch eine Art Helm aus, den sie tragen.
Mich jedenfalls erinnerte der seltsame Hut der nebenstehenden Figur an einen modernen Motorrad- oder auch Astronautenhelm. Was waren die Vorbilder für diese Reliefs und all die "Helm-Abbildungen", die auch schon in der frühesten Kunstform der Menschheit, den Felszeichnungen, zu finden sind?
Was waren das für Götter, die - auch trotz tropischen Temperaturen - stets Helme trugen?

Viele heute noch lebende Völker überlieferten in ihren Tänzen und Traditionen alte Botschaften, die sonst vielleicht längst vergessen wären. Eine Botschaft der besonderen Art vermitteln die "Voladores". Auf einem ca. 40 Meter hohen Mast spielt sich ein seltsames Schauspiel ab: ein Indio, in farbenprächtiger Tracht gekleidet tanzt und hüpft auf einer winzigen Plattform in schwindelerregender Höhe. Dazu spielt er Flöte. Mitten während dieses Flötenkonzertes stürzen sich vier andere Indios mit ausgebreiteten Armen kopfüber Richtung Erde. Sie sind mit einem Seil am Fussgelenk oder um die Hüfte gesichert. Weil sich das Seil langsam abwickelt, beginnt die obere Plattform zu drehen. Dadurch umkreist jeder der vier Indios den Mast genau 13 mal ehe er sicher auf der Erde landet. Diese 13 hat ihre Bedeutung! Rechnen Sie nach: vier Indios umkreisen jeder 13 mal den Mast, das ergibt 52 Umdrehungen! Und 52 ist ein Maya-Kalenderzyklus!
Alle 52 Jahre erhofften die Maya die Wiederkehr der Götter, alle 52 Jahre suchten sie den Himmel ab. Und nichts anderes symbolisieren die "Voladores": die Herniederkunft der vier Götter, die vor langer Zeit vom Himmel zur Erde kamen, einige Zeit dort blieben und als sie in ihre Sternenheimat zurückkehrten versprachen, in einer fernen Zukunft wiederzukehren. Damit dieses Wissen nicht verloren geht, liess man es unter anderem in die Traditionen einfliessen. Die "Voladores" sind demnach lebendige Mythologie!

40 Kilometer nördlich von Mexico City liegt die Ruinenanlage von Tula. Dies war die legendäre Hauptstadt des Volks der Tolteken. Hier hat übrigens die Legende von Quetzalcoatl resp. Kukulkan angeblich ihren Ursprung. Viel ist heute allerdings nicht mehr zu sehen. Der Besuch lohnt sich eigentlich nur wegen den vier sehr gut erhaltenen dunklen Steinatlanten, von denen man schätzt, dass sie einst die Säulen für ein darüber angebrachtes Dach gewesen sind.
Aber es scheinen recht eigenartige Säulen zu sein, wenn man näher hinschaut! Jeder der Atlanten ist 4,60 Meter gross. Vor ihrer Brust tragen sie ein seltsames Gerät, dass von Seiten der Fachwelt als "Schmetterling" interpretiert wird. Auf ihren Schuhen erkennt man eine runde Scheibe mit einzelnen Speichen, diese interpretieren die Gelehrten als "Blumen". Schmetterlinge auf der Brust und Blumen auf den Schuhen? Das kann doch nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Und in der Tat, bei näherem Hinsehen erkennt man, dass die Kästen vor der Brust an Riemen, die über die Schultern laufen festgemacht sind (ähnlich wie bei den Stelen in Copan, wo sich ebenfalls ein Gerät an der gleichen Stelle befand - ebenfalls mit Riemen befestigt). Die "Blumen" könnten genausogut irgend etwas anderes gewesen sein. Möglicherweise ein Zahnrad, um bestimmte Einstellungen vorzunehmen. Zahnräder im Alten Mexiko? Der Gedanke ist nicht ausgeschlossen: ich sah im Anthropologischen Museum von Guatemala City ein klassisches Zahnrad mit einem Durchmesser von vielleicht zwei Zentimeter. In Copan findet man bearbeitete Steine, die ebenfalls wie Teile eines Zahnrads aussehen.
Haben wir es einmal mehr mit missverstandener Technologie zu tun, die in die zeitgenössische Kunst einfloss?

Am 9. Dezember 1531 brach der christianisierte Azteke Juan Diego, um neun Meilen nach Tlatilolco zu marschieren. In der Nähe des Berges Tepeyac eine Frau, die vorgibt die "heilige Jungfrau Maria" zu sein und Diego anwies, er möge zum Bischof von Mexico-City gehen, wo er dafür sorgen solle, dass an der Stelle, an der Diego die Frau erschienen sei eine Kirche errichtet werde. Bischof Juan de Zumarraga hört sich zwar das Anliegen von Juan Diego an, schenkt diesem aber keinen Glauben. Als Diego wieder am Hügel Tepeyac vorbei lief erscheint die Dame ein zweites Mal - mit derselben Bitte. Der Bischof ist erstaunt als Diego ein weiteres Mal um eine Audienz bittet und verlangt "irgendein Zeichen", "damit man glauben könne, dass ihn die Königin des Himmels persönlich sende." Bei einer weiteren Begegnung mit der geheimnisvollen Frau wies diese ihn an, Blumen auf dem Hügel zu pflücken. Diego war erstaunt als er sah, dass dort - mitten im Winter - eine ganze Fülle bunter Blumen blühte. Diego pflückte er die Blumen und legte sie in seine Tilma (Gewand), dann kehrte er zur Frau zurück, die am Fusse des Hügels auf ihn gewartet hatte. Sie wiess den Indianer an, er möge die Blumen dem Bischof bringen und die Tilma vor dessen Augen öffnen. Das wäre das Zeichen, auf das der Bischof warten würde. Diego ging erneut zum Bischof Zumarraga. Dieser befand sich an jenem Tag mit mehreren anderen hohen Würdenträgern in seinem Büro. Diego öffnete wie geheissen seine Tilma und unmittelbar vor den Augen der Zeugen erschien das Bild der "Jungfrau Maria" auf der Tilma. Das "Wunder von Guadalupe" überzeugte den Bischof und er liess die gewünschte Kapelle auf dem Hügel Tepeyac bauen. In dieser Kirche (die mehrfach modernisiert und neu errichtet wurde) hängt seit jenen Tagen die Tilma von Guadalupe.
Mit 20 Millionen Pilgern im Jahr ist Guadalupe das grösste christliche Heiligtum auf dem amerikansischen Kontinent! In den letzten Jahren wurden viele Untersuchungen an der Tilma gemacht, die bemerkenswertes zu Tage förderten: Die Tilma ist aus Agavenfasern gewebt. Diese halten bei sorgsamen Umgang nicht länger als 20 Jahre - die Tilma ist aber knapp 500 Jahre alt! Auch die Farben auf der Tilma sind nach 450 Jahren von einer bemerkenswerten Frische. Dies ist um so erstaunlicher, da das Bild in den ersten 100 Jahren nichteinmal mit einer Glasplatte geschützt war. Noch seltsamer wird es als die Natur der Farben untersucht wurde: 1936 erhielt der an der Universität Heidelberg lehrende Chemie-Nobelpreisträger Prof. Richard Kuhn Matrialproben des Tuches zur Analyse. Nach den Untersuchungen konnte Kuhn feststellen, dass sich in Wirklichkeit keinerlei Farbe auf und in den Fasern befand, d.h. werde tierische noch pflanzliche noch mineralische Farbstoffe benutzt wurden.
1946 wurde ein mikroskopische Analyse des Tuchs durchgeführt und dabei festgestellt, dass es sich eindeutig nicht um ein Gemälde handelt, da keinerlei Pinselstriche festzustellen waren. 1963 fand eine Untersuchung von Fotoexperten der Firma Kodak an dem Tuch statt. Sie stellten fest, dass das Bild "seinem Wesen nach den Charakter einer Fotografie habe". Es sollte noch merkwürdiger werden: der Augenarzt Dr. Jorge Padilla untersuchte mit Hilfe eines Elektronenmikroskops die Augen der abgebildeten Dame. H. Grochtmann fasst 1989 in seiner Dissertation die Ergebnisse der Untersuchung zusammen: "Mit Hilfe der modernen Technik konnte nunmehr festgestellt werden, dass sich in den Pupillen des Bildes der Heiligen Jungfrau von Guadalupe die Szene widerspiegelt, die sich vor 450 Jahren im Hause des Bischofs ergab: In den Pupillen konnten die Bilder von drei Personen und einer Familie erkannt werden."
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