|
Alles begann ganz bescheiden - wie so oft. Und die Idee von einst hat fast gar nichts mehr gemein mit dem derzeit in Interlaken entstehenden Mystery Park. Und dennoch: Die Grundidee, die Erich von Däniken im folgenden Artikel "Ich habe einen Traum" beschreibt, ist so etwas wie die pränatale Phase des Mystery Parks. Auch wenn damals noch nicht ein einziger Leser ahnte, was dermaleinst daraus werden sollten. In diesem Artikel in Ancient Skies Nr. 6 / 1989 formulierte er erstmals seine Idee für die Öffentlichkeit.
Ich habe einen Traum
Erich von Däniken
In der Welt gibt es Kunstmuseen und Völkerkundemuseen, es gibt Museen für Frühgeschichte, für Geologie, für archäologische Spezialgebiete und solche für Trachten und Heimatbräuche. Es gibt technische Museen, Verkehrsmuseen, Museen für Pflanzenkunde, für Fossilien, für Mineralien, für Briefmarken, für Stoffe, für Waffen; Museen der Industrie und Museen für Science-fiction. Kaum eine Stadt, die nicht ihr eigenes Museum hat. Was ist das eigentlich, ein Museum?
Gemäss Brockhaus kommt `Museum' aus dem griechischen "Museion"= Sitz der Musen. Seit dem Altertum sind Museen Häuser, in denen alles mögliche gesammelt und zur Anschauung verwahrt wird. Museen sind nicht nur Kunsthäuser im weitesten Sinn, sondern auch "Gesellschaftshäuser" (Brockhaus).
Ich träume von einem Museum für Prä-Astronautik. Von einem Gebäude, in dem ausgestellt und gezeigt wird, was unsere Welt so faszinierend macht. In ein solches Museum gehören Originalkopien (sogenannte Alabaster-Gips-Abzüge) von der Grabplatte von Palenque, gehören originalgetreue Wiedergaben von imposanten Stelen mit hernieder fahrenden Göttern, eindrückliche Felszeichnungen von uralten ET's im Raumfahrerdress, das Fries des Sonnentors von Tiahuanaco mit den 48 geflügelten Figuren, die ihren von einem Strahlenkranz umgebenen Hauptgott flankieren. In das Museum gehören Modelle der astronomisch ausgerichteten Stadt Teotihuacan, vergrösserte Luftaufnahmen von Nazca und anderen Bodenzeichnungen, doch auch viele andere rätselhafte Kuriositäten, die in der prä-astronautischen Betrachtungsweise mehr Sinn ergeben als in der bisherigen Lehrmeinung.
In das Museum gehören Filme, die laufend über Video abgespielt werden, gehören vergrösserte Darstellungen von mythologischen Texten, doch auch gesprochene Texte, die der Besucher über Kopfhörer abrufen kann. In das Museum gehören Dia-Projektionen über mythologische und religiöse Ereignisse, die dem Zuschauer einen Vergleich zwischen der antiquierten und einer modernen Variante erlauben. Es gehören Modelle von ingenieurmässigen Interpretationen dazu wie beispielsweise das Hesekiel-Raumschiff.
Im Museum sollen AAS- und SETI-Vorträge gehalten werden, ein Archiv und eine Bibliothek sollen den Forschern zugänglich sein.
Alles nur ein Traum? Eine Utopie?
Mir schwebt eine kompetente Arbeitsgruppe vor: Projekt AAS-Museum. Ich brauche Leute, die eine 'heisse Linie zu Staatsgeldern, zur Industrie und/ oder zu vergabefreundlichen Banken oder anderen Mäzenen haben. Ich suche Menschen, die Alabaster-Gips-Abzüge machen und andere, die stark im Modellbau sind. Ich suche eine Gemeinde, egal ob klein oder gross, die das Museumsgebäude mit Zufahrt und Parkplatz zur Verfügung stellt, ich suche Beleuchtungstechniker, Hologrammfotografen und Museumsarchitekten.
Alles ein bisschen viel? Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden. Wir leben im Zeitalter von immer mehr Freizeit, im Zeitalter der expandierenden Dienstleistungen. Kleine Museen, die vor wenigen Jahren ihre Tore öffneten, vermelden erstaunliche Zusatzraten.
Das Museum für Prä-Astronautik wird zum magnetischen Anlaufpunkt für jung und alt werden, weil es eine ganz besondere Anziehungskraft ausstrahlt: die Faszination der Rätsel dieser Welt, die Suche nach den Göttern und der universellen Urheimat der Intelligenz.
Lesen Sie weiter in "PROJEKT X"
Tatjana Ingolds Homepage > Mystery Park > Geburt der Idee
|